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Paulo Freire - Kongress 2018

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Vorankündigung

und Aufruf zu Beiträgen

 

 

 

 Dialogisches Denken und

Bildung als Praxis der Freiheit.

Mit Freire den Herausforderungen

einer inklusiven Gesellschaft begegnen.

 

Kongress zur Freire-Pädagogik

9. – 11. November 2018

Universität Hamburg

Fakultät für Erziehungswissenschaft

 

Der brasilianische Pädagoge Paulo Freire (1921-1997) ist eine Ikone der kritischen Pädagogik. Sein Wirken und Werk erfährt bis heute weltweite Anerkennung und Resonanz. Zentrale Konzepte wie die „Kultur des Schweigens“ oder die „Bewusstseinsbildung als Praxis der Freiheit“ geben auch heute noch wichtige Impulse für eine dialogische Pädagogik und politische Reflexion im globalen Kontext.

(vollständiger Text als *pdf)

 

 

 

 

An der Universität Hamburg stellte Gottfried Hausmann, Prof. für Internationale Pädagogik, den Studierenden 1971 erstmals die Ideen Paulo Freires vor, dessen „Pädagogik der Unterdrückten“ gerade in deutscher Sprache erschienen war. Spontan entstand eine AG, die 1973 ihre Ergebnisse veröffentlichte (betrifft: erziehung, 7 „Die Methode Paulo Freire“). Weitere Arbeitskreise und Initiativen entstanden: AG SPAK, PFG (Paulo Freire Gesellschaft), PFK (Paulo Freire Kooperation), PFI (Paulo Freire Institut) und der Paulo-Freire-Verlag. Im November 2003 organisierte die PFK einen Kongress in Oldenburg „Das Menschenrecht auf Bildung für Alle – Menschenrechtsbildung und die Aktualität der Pädagogik Paulo Freires“. Im Oktober 2017 veranstaltete das PFI eine Tagung in Berlin “Lernen im Dialog mit Lateinamerika - 20 Jahre in Bewegung mit Paulo Freire“.

 

Auf dem geplanten Kongress geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme des Wirkens von Freire in verschiedenen Ländern und Arbeitsbereichen. Die Vielfalt der Anwendungsfelder soll einem breiten Fachpublikum und der öffentlichen Debatte präsentiert werden. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung sind die Erfahrungen mit seiner Pädagogik neu zu bewerten. Auch die Debatte um die theoretischen Grundlagen einer Theorie der Dialogischen Pädagogik als Praxis der Freiheit soll weitergeführt werden. Freires Denken bündelt die humanistische Tradition und positioniert sie neu im Kampf um friedliche Formen eines inklusiven Zusammenlebens mit der Teilhabe aller an den Ressourcen - global, regional, lokal, eingebunden in die Auseinandersetzungen um ‚gender‘, ‚class‘ und Rassismus.

 

Auf der Tagung im Herbst 2018 sind verschiedene Foren geplant. Die Beiträge zu den dreistündigen Foren sind noch offen, wir bitten um Beiträge (Impulsreferate von 10 – 15 Minuten). Es können auch weitere Foren vorgeschlagen werden. Wir freuen uns über Projekte, die sich im Rahmen der Foren oder des Kongresses, z. B.  Poster Präsentationen, vorstellen möchten.

Parallel werden ganztägige Workshops zu praktischen Umsetzungen von Freires Ansätzen in den Bereichen Kunsttherapie und Theaterpädagogik angeboten.

 

Termin für die Einreichung von Beiträgen und  Interessensbekundungen ist der 22.5.2018. Die endgültige Kongressankündigung erfolgt bis Ende Juni 2018 mit dem bis dahin feststehendem Programm, den Finanzierungsmodalitäten und der Nachricht über Beitragsannahme.

Adressatenkreis: PraktikerInnen, Studierende, Lehrende in allen pädagogischen und sozialen Bereichen. Die Teilnahme am Kongress kann als Fortbildung bescheinigt werden.

 
 

Organisation:

 
Paulo Freire Kooperation e.V. (www.freire.de) (Ansprechpartner: Stefan Berzel)

Fak. für Erziehungswissenschaft der Uni Hamburg (Ansprechpartner: Prof. Dr. Joachim Schroeder)

 

 


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